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Leerstehende Immobilien im Winterschlaf - heizen oder nicht?



Zugegeben, mein gewähltes Bild ist nicht einfach nur das Ergebnis einer kalten Phase! Dies zeigt eine Extremsituation, welche wir in der Schweiz wohl kaum je erleben werden. Aber sag niemals nie und für den Fall, dass die Tage frostig und eisig werden, sollte vorgesorgt werden - Ihrer Immobilie zuliebe.


Für Häuser und Wohnungen stellt vor allem das kalte und nasse Winterwetter eine starke Belastung dar. Trotz der eher milden Wintertage in unseren Breitengraden müssen wir unsere Häuser und Wohnungen gegen die Kälte schützen, ansonsten drohen gravierende Schäden. Auch wenn das Beheizen von Haus und Wohnung kein günstiges Vergnügen ist, gänzlich sollte nicht auf das Beheizen verzichtet werden.

Auch ein leerstehendes Haus, ob Ferienhaus oder eine Gartenlaube etc. braucht eine gewissenhafte Vorbereitung auf die kalten Tage. Je länger das Haus im Winter leer steht, desto niedriger können die Raumtemperaturen sein.


Einer der Hauptgründe ist die Gefahr, dass Heizungsrohre bei Minusgraden einfrieren können. Gefriert das Wasser in den Leitungen, dehnt es sich aus und die Leitungen können platzen, was wiederum zu teuren Wasserschäden führen kann.


Das Wasser im gesamten Haus sollte vollständig abgestellt werden. Das geschieht am besten direkt am Haupthahn. Die Wasserhähne selbst sollten dann geöffnet werden. Alle Leitungen, die aus dem Haus ins Freie führen, müssen entleert werden. Das gilt besonders auch für Rohre, die frei auf dem Grundstück verlegt und direkt dem Frost ausgesetzt sind.


Prinzipiell raten Experten allerdings dringend davon ab, das Heizwasser über den Winter abzulassen und die Heizung gänzlich auszuschalten. Eine gewisse „Grundwärme“ stellt sicher, dass Haus und Gemäuer nicht gänzlich auskühlen. Optimal für leerstehende Häuser und Wohnungen ist rund 15 Grad.

Dass die Masse des Hauses nicht gänzlich auskühlt, ist vor allem deswegen wichtig, da sich jedes Mal, wenn die Temperatur und somit auch die Luftfeuchtigkeit steigt, Feuchtigkeit im noch kälteren Gemäuer absetzt (kondensiert), da hier die Kälte weiterhin gespeichert ist. Langfristig bietet so auch ein unbewohntes Haus, welches nicht beheizt wird, gute Bedingungen für Schimmelpilze. Empfohlen wird auch bei leer stehenden Häusern ein regelmäßiges und kräftiges Lüften.


Wer sein leerstehendes Haus verkaufen möchte sollte es unbedingt heizen. Ein Kaufinteressent kann sich in einem heimelig, wohlig warmen Haus besser vorstellen, darin zu wohnen und es zu kaufen als in einem kalten Gebäude, welches einem Kühlraum ähnelt. Ein erster Eindruck, wenn man das Haus betritt und es drinnen kälter ist als draussen, wird bereits als Negativ gewertet. Hingegen entgegenschwebende Wärme lässt das Herz aufgehen.


Auch der Makler wird es dem Hausverkäufer danken und ihn ins Abendgebet nehmen, wenn er die Immobilie erwärmt zeigen und präsentieren darf und sich die Hände nicht im Backofen aufwärmen muss. Ich hatte gestern einen "sehr kalten" Besichtigungstermin, daher ist die Idee für diesen Bericht entstanden.


3A-Immoplus wünscht Ihnen warme Wintertage.


Gerne sind wir bei Fragen und Unklarheiten bezüglich Verkauf Ihrer Immobilie oder im ganzen Immobilien- und Vorsorgebereich Ihr zuverlässiger Ansprechpartner und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme - www.3a-immoplus.ch .


Ihr 3A-Immoplus Team

Daniela Weber und Anton Berger






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