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Richtig Knistern will gelernt sein! Cheminée- und Holzofenbrände vermeiden!


Wenn es draussen kalt ist, regnet und schneit, freuen sich viele von uns auf ein knisterndes und wärmendes Feuer im Cheminée oder Schwedenofen. Die gemütliche und heimelige, warme Atmosphäre zaubert eine romantische Stimmung und tut der Seele gut.


Kachelöfen, Schwedenöfen und Cheminées erfreuen sich grosser Beliebtheit. Besonders häufig werden Cheminées eingesetzt. Dank ihrer zahlreichen Baugrössen und Formen reicht ihr Einsatzspektrum von der kleinen Feuerstätte bis zum eleganten Raumteiler in grossen Wohnzimmern.


Ein Cheminéeofen vereint Ästhetik und Gemütlichkeit. Dabei steht die besondere Wirkung des züngelnden Flammenspiels im Vordergrund.

Die Öfen eignen sich nicht nur in der kalten Winterzeit, auch an kühlen Sommerabenden oder in der Übergangszeit sind es praktische und optisch ansprechende Wärmespender.


Doch die Gefahr für Wohnungs- und Hausbrände steigt besonders in den Herbst- und Wintermonaten. Meist löst ein unkontrollierter Funkenflug den Brand aus. Leicht brennbare Materialien, welche in der Nähe des Feuers sind, werden leicht zur Fackel und somit zum flammenden Inferno.


Damit es beim gemütlichen Geniessen vor dem Feuer nicht zu diesem Alptraum kommen kann, kommt es auf die richtige Handhabung des Cheminée- oder des Schwedenofens darauf an. Hier einige Tipps, worauf man achten sollte:


Einige Tipps zur Brandverhütung

  • Brennbares braucht mindestens 1 Meter Abstand zum Feuer - Vorsicht Vorhänge!

  • Schutztüren oder Metallvorhänge der Holzöfen schliessen

  • vor das offene Cheminée eine Glas- oder Metallplatte legen; Stein- oder Plattenböden sind ideal und brauchen keinen zusätzlichen Schutz

  • Feuerlöscher gut zugänglich und griffbereit platzieren

  • Füllen Sie nie zu grosse Mengen Brennstoff auf einmal ein. Betreiben Sie den Ofen nicht im Dauerbetrieb. Beides könnte zu einer Überhitzung führen

  • Verbrennen Sie nur unbehandeltes, richtig trockenes Holz, welches mindestens 24 Monate gelagert wurde. Durch den Gebrauch von zu feuchtem Holz kann ein Glanzruss (Schmierruss) im Rauchrohr oder Schornstein entstehen, welcher sich entzünden kann

  • Karton, Zeitungen, Abfall und behandeltes Holz gehören in den Abfall und somit nicht in den Ofen. Das Verbrennen von Abfällen kann zu gefährlichen Kaminbränden führen. Es ist deshalb verboten und Sie können dafür bestraft werden

  • Lassen Sie Cheminées, Schwedenöfen sowie die Verbindungsrohre und Abgasanlage regelmässig vom Kaminfeger kontrollieren und reinigen

  • Nasse Wäsche gehört nicht auf den Ofen zum Trocknen. Sie könnte brennen, wenn sie trocken ist

  • Ein gutes Feuer braucht Zeit. Verwenden Sie nie Brennspiritus, Bioethanol, Benzin oder andere flüssige Anzündhilfen für Ihr Cheminée oder Ihren Schwedenofen. Dies kann zu explosionsartigen Bränden und schlimmen Verletzungen führen

  • Lassen Sie Ihre Kinder nie unbeaufsichtigt in einem Raum mit brennendem Cheminée oder Holzofen

  • Asche mindestens 48 Stunden auskühlen lassen

  • Anzündhilfen sollten in nichtbrennbaren Behältern aufbewahrt werden

Lassen Sie eine Neuinstallation oder Wiederinbetriebnahme eines Cheminées oder Holzofens von einer Fachperson vornehmen. Diese stellt sicher, dass beim Aufbau die richtigen Materialien verwendet wurden und die Installation korrekt erfolgt ist. Die Fachperson gewährleistet zudem, dass der Ofen alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt und Sie die dafür notwendige Bewilligung erhalten.

Holzheizungen, Öfen und Cheminées die schon lange nicht mehr in Betrieb waren, sollten Sie unbedingt vor dem ersten Gebrauch vom Kaminfeger kontrollieren und reinigen lassen. Wenden Sie sich dafür frühzeitig an den Kaminfeger.


Benutzen Sie den Ofen seinem Zweck entsprechend. Cheminées, Cheminéeöfen, Raumheizer sind keine permanente Heizung für das ganze Haus.


Die Frischluftzufuhr zum Cheminée muss jederzeit gewährleistet sein. Bei alten und undichten Gebäuden ist dies meistens kein Problem. Bei Minergie-Gebäuden, dichten Fenstern und Türen oder wenn ältere Gebäude mit einer dichteren Gebäudehülle versehen werden, ist die Frischluftzufuhr nicht immer gewährleistet.


Das Feuer braucht ausreichend Zuluft. Wird diese nach dem Anfeuern zu rasch abgeschnitten, kann das Holz nicht brennen und schwelt nur. Dadurch kommt es zu Russbildung. Ist die Sichtscheibe Ihres Cheminées oder Ofens schwarz beschlagen, ist dies ein deutliches Warnsignal.


Leeren Sie die vermeintlich ausgekühlte Asche nie in Plastikeimer, Kehrichtsäcke oder Kartonschachteln. Die Asche braucht mindestens 48 Stunden zum Auskühlen. Sie muss in einem feuerfesten Behälter mit Deckel auf einem nicht brennbaren Untergrund im Freien auskühlen, bevor sie über die Kehrichtabfuhr entsorgt werden kann.


Reinigen Sie das Cheminée oder den Schwedenofen keinesfalls mit dem normalen Staubsauger. Hierfür gibt es extra Aschensauger mit Metallbehältern.


Asche im Wald zu entsorgen ist verboten und als Dünger ist sie nicht geeignet.


Wer Restholz, Altholz oder problematische Holzabfälle illegal in einem Cheminéeofen verbrennt, macht sich strafbar und muss mit einer Busse rechnen. Mit einer Laboranalyse von Rückständen aus der Verbrennung lässt sich illegale Abfall- oder Altholzentsorgung nachweisen.


Ablagerungen im Kamin sind nicht nur ein Thema für den Kaminfeger, sondern auch für die Brandschutzbehörde. Denn diese Rückstände erhöhen das Brandrisiko. Bei grob fahrlässiger Handhabung der Holzheizung – und dazu gehört die bereits erwähnte Abfallverbrennung – kann die Versicherungsgesellschaft bei Bränden Regressforderungen stellen.

Neben den oben genannten Dingen kommt es auch darauf an, richtig anzufeuern. Wird richtig angefeuert, brennt ein Feuer, gleich einer Kerze, von oben nach unten ab. Bei der Verbrennung entstehen Gase. Sie strömen nun durch die heisse Flamme, es kommt zur vollständigen Verbrennung.


Schadstoffemissionen und Rauch lassen sich durch richtiges Anfeuern erheblich reduzieren; die Umweltbelastung und auch die Belastung durch Feinstaub verringern sich deutlich. Die Umwelt wird geschont, gleichzeitig entsteht weniger Rauch, und es gelangen weniger ungesunde Stoffe in den Wohnraum.


Noch immer ist Papier als Anzündhilfe weit verbreitet. Fachleute raten aber von dieser Verwendung ab. Professionelle Anzündhilfen, wie sie im Baumarkt erhältlich sind, erleichtern das Anzünden ungemein.


Ihre Immobilie liegt uns am Herzen - 3A-Immoplus wünscht unfallfreie romantisch und warmwohlige Momente mit Ihren Öfen.


Wir sind Ihr zuverlässiger und kompetenter Ansprechpartner. Ob beim Immobilienverkauf, Immobilienkauf oder einer Beratung bezüglich der Altersvorsorge - bei uns sind Sie genau richtig!


Unsere Webseite www.3a-immoplus.ch informiert Sie über unsere Dienstleistungen.


Daniela Weber und Anton Berger, Ihr 3A-Team.


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