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Ist Ihre Immobilie für die Sommerferien parat und gerüstet?


Die Vorfreude ist gross; die Sommerferien stehen vor der Tür. Doch was muss ich alles beachten, damit ich unbesorgt in die Ferien fahren kann? Ist für mein Haus oder meine Wohnung während meiner Abwesenheit genügend gesorgt?


Wer leert den Briefkasten, giesst die Pflanzen und sorgt für ein eventuell zuhause bleibendes Haustier? Die nächstliegende Lösung sind meist die Nachbarn. Aber vielleicht sind diese selbst in den Ferien, oder man möchte ihnen nicht während längerer Zeit täglich den Aufwand zumuten.


Hier einige Tipps, was Sie zum Voraus organisieren können, damit die Ferien zum vollen Genuss werden:

  • damit der Brief- und Milchkasten nicht überquillt, lassen sich Post und Zeitungen mit ein paar Mausklicks stoppen.

  • Für Hunde existiert ein breites Angebot an lokalen Pensionen, oder vielleicht lässt sich ein guter Bekannter oder Freund finden, welcher den Fifi für ein paar Tage hütet und zu sich nimmt.

  • die Betreuung kleinerer Haustiere wie Katzen oder Nager ist relativ einfach. Fast in jeder Region bieten spezielle Betreuer ihre Dienste an. Sie füttern die Tiere vor Ort und reinigen Käfige oder Katzentoiletten.

  • für Pflanzen und Rasen ist ein Gärtner die richtige Ansprechperson. Diesen sollte man aber frühzeitig kontaktieren. Vor allem während der Sommerferien sind Gärtner sehr gefragt und deren Kapazitäten begrenzt. Der Einsatz eines Gärtners hat allerdings oftmals auch seinen stolzen Preis, daher ist der geschätzte Einsatz des Nachbarn eventuell doch eher in Betracht zu ziehen

  • Ferienjöbbli für Schulkinder: für Taschengeld leisten zuhause gebliebene Nachbarskinder oftmals wertvolle Dienste in Form eines Ferienjobs. Fragen Sie doch im Quartier, ob ein arbeitswilliges Schulkind die kleineren Gartendienste übernehmen möchte

  • es gibt auch Allroundbetreuer, welche sich um Haus, Wohnung, Haustiere und Garten etc. kümmern. Ähnliche Dienste finden sich in den meisten grösseren Städten. Etwa Home-Butler in Zürich oder Mamiexpress, der schweizweit präsent ist. Mamiexpress verrechnet 39 Franken pro Stunde.

Wer den Rundum Betreuungsservice für sein Eigenheim wünscht hat zwei weitere Möglichkeiten: Haustausch oder Housesitting.


Ein Haustausch eignet sich aber nur für Leute, die bereit sind, dorthin zu reisen, wo der potenzielle Tauschpartner wohnt. Finden kann man passende Partner einfach über spezialisierte Websites.

Wer fixe Vorstellungen vom Ferienziel hat, ist mit einem Housesitter besser bedient. So funktionierts: Der Housesitter darf kostenlos in der Liegenschaft wohnen, als Gegenleistung muss er sich um Haus, Tiere und Garten kümmern. Auf Plattformen wie Housecarers.com oder Mindmyhouse.com bieten sich vor allem Paare oder Einzelpersonen aus den USA, Neuseeland und Australien an. Viele Frühpensionierte reisen als Housesitter preiswert durch die Welt und geniessen solche "Hüte-Hausferien".


Bei diesen beiden Varianten ist Vertrauen das A und O und ist bestimmt nicht jedermanns Sache.


Einbrecher machen keine Ferien

Leider ist die Ferienzeit auch immer eine beliebte Zeit für Einbrecher. Anders als viele vermuten, sind nicht nur Villenviertel, sondern auch normale Wohngegenden von Einbrüchen betroffen. Ein entscheidendes Kriterium für Täter ist, dass sie schnell und unauffällig in ein Objekt eindringen und danach wieder flüchten können. Profis knacken viele handelsüblichen Türen und Fenster nach zehn bis zwanzig Sekunden. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob das Objekt gut einsehbar, direkt an der Strasse oder eher versteckt hinter Gebüschen und Bäumen liegt. Ein Einbruch dauert oftmals nur wenige Sekunden oder Minuten.


Viele glauben, dass Einbrecher vor allem spät abends oder nachts versuchen in das Haus oder die Wohnung einzusteigen. Das ist jedoch nicht ganz richtig: Die Einbruchstatistiken zeigen, dass bevorzugt zwischen 6 und 21 Uhr eingebrochen wird. Viele Einbrecher beobachten im Vorfeld die Gewohnheiten der Bewohner und wissen bereits, was sie im Inneren erwartet.


Haus-, Balkon- und Terrassentüren absichern

Profis benötigen nur ein paar Sekunden um in das Objekt der Begierde einzudringen. Manche Eingangstür gibt schon bei starkem Körperdruck ihren Widerstand auf. Deshalb beginnt der Schutz vor Einbrechern bei Türen und Fenstern. Türen sollte man immer schliessen. Es reicht nicht, die Tür einfach ins Schloss fallen zu lassen. Bereits eine zusätzliche Schlüsselumdrehung sorgt für besseren Schutz.


Türen sind bei Einbrechern beliebter als enge Kellerfenster. Besonders gefährdet sind Balkon-, Terrassen- und Gartentüren - diese müssen in jedem Fall gut gesichert sein. Aber auch Türen und Fenster im Dachboden und alle Kellerschächte oder Zugänge durch Garagen benötigen besonderen Schutz.


Gekippte oder gar offene Fenster sind eine gern genutzte Einstiegsmöglichkeit. Deshalb gilt auch hier: immer alle Fenster schliessen.


Diebe abschrecken mit smarten Überwachungskameras

Überwachungskameras sind ein besonders wirksames Zubehör, wenn Sie Einbrecher abschrecken möchten. Die Täter wollen nicht gesehen werden, weshalb bereits Attrappen gute Dienste leisten und abschreckend wirken können.

Noch sinnvoller sind jedoch smarte Überwachungskameras, die sich zum Beispiel per Smartphone steuern lassen. Bemerkt die Kamera eine ungewöhnliche Aktivität, werden Sie sofort benachrichtigt. Auf diese Weise verschaffen Sie sich schnell einen ersten Überblick über die Situation und können im Notfall sofort die Polizei informieren. Richten Sie die Kamera so ein, dass diese nicht direkt sichtbar und auch nicht leicht erreichbar ist.


Bewegungsmelder leisten zuverlässige Dienste

Einbrecher lassen sich durch Bewegungsmelder abschrecken. Die Diebe wollen im Verborgenen und im Dunkeln agieren. Ein Melder stört sie dabei, wenn bei Bewegung Licht entfacht und die Aufmerksamkeit auf die Einbrecher lenkt. Möglichst Lampen mit einer starken Leuchtkraft verwenden. Sie können den Melder auch mit einer Kamera oder einem akustischen Signal verbinden, um die Wirkung zu erhöhen.


Alarmanlage

Die beste Sicherheit bietet eine Alarmanlage. Kombiniert mit einem Bewegungsmelder, Kameras und akustischen Signalen. Zudem informiert die Alarmanlage automatisch die Polizei oder den privaten Sicherheitsdienst - oder auch die aufmerksamen Nachbarn. Eine Alarmanlage sollte nicht zu offensichtlich montiert sein, ansonsten empfinden es die Einbrecher als "Einladung", dass sich wirklich wertvolle Sachen im Haus befinden. Sie können auch eine stumme Alarmanlage einbauen. Diese informiert nur die Polizei und Sicherheitskräfte, um Einbrecher nicht zu vertreiben und eine Verhaftung zu ermöglichen.


Zeitschaltuhren, Licht und elektrische Rollläden

Mit Hilfe vernetzter Leuchten, Rollladenmotoren oder Steckdosen lässt sich auch Leben im Haus simulieren. Programmieren Sie z.B. die Zeitschaltuhren so, dass sie abends Licht einschalten und sich zu Ihrer üblichen Schlafenszeit wieder ausschalten. Alternativ können Sie eine Smarthome Lösung verwenden. Mittlerweilen gibt es Lampen, die Sie per Smartphone steuern können. Über Zeitschaltuhren lassen sich wie oben genannt, Lichtquellen aber auch Radios und TVs ein- und ausschalten. Sind die Geräte über den Netzwerkrouter verbunden, können Nutzer Szenarien vorprogrammieren und aus der Entfernung steuern. In unregelmässigen Abständen gehen dann etwa Lichter an und aus oder die Rollläden werden rauf- und runtergefahren. Simulieren Sie Leben im Haus! Licht schreckt Einbrecher ab. Diese Szenarien sollten aber nicht jeden Tag nach demselben Muster ablaufen. Besser ist es, verschiedene Varianten zu programmieren.


Sonstiges mit abschreckender Wirkung

  • Auto in der Einfahrt parkieren damit das Gefühl entsteht es sei jemand zu Hause

  • Wer in die Ferien fährt und sein Haus alleine lässt, sollte die Rollläden nicht schliessen. Fragen Sie die Nachbarn, ob sie ab und zu abends einmal die Storen runterlassen könnten oder bringen Sie wie oben genannt "Leben" ins Haus. Ein wachsames Auge des Nachbarn konnte schon manchen Einbruch verhindern

  • Bei Ferienabwesenheit ist es nicht zu empfehlen, sein komplettes Social Media Umfeld zu informieren, dass man nicht Zuhause ist; daher vorsichtig sein mit öffentlichen Posts

  • Ein Schild "bissiger Hund" am Gartenzaun oder beim Eingangsbereich kann ebenfalls eine abschreckende Wirkung haben

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Die 3A-Immoplus GmbH bietet Ihnen kostenlose Beratungen an, welche den gesamten Immobilienbereich abdecken. Von der Marktwertschätzung, über die Vorsorge mit Immobilien, über den Verkauf und Kauf von Liegenschaften etc. sind wir gerne Ihr professioneller und kompetenter Partner.

Falls Sie Fragen oder ein Anliegen haben, kontaktieren Sie uns!


Wir wünschen Ihnen entspannte und sonnige Sommerferien!


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